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"to SCRABBLE“: kritzeln, sich balgen, grabbeln, raffen. Das lustige und lehrreiche Gesellschaftsspiel hat seinen englischen Namen behalten, spielt sich aber auch gut in unserer Sprache und in jeder anderen, bei der die Wörter aus Buchstaben bestehen. Es ist beliebt und lässt seit Jahrzehnten die Backen glühen - bei der Geburtstagsfeier der Drittklässler und im Seniorenheim. Wer kann die zugeteilten Buchstaben zu den längsten Wörtern zusammenfügen? Offenbar spricht Scrabble einen menschlichen Trieb an - mit der Sprache spielen, experimentieren, imponieren, scherzen. Wer sagt fehlerfrei und am schnellsten "Fischers Fritz fischt frische Fische“? Wer kann einen langen Satz ohne jedes "r“ bauen? Das HDS hat hier einiges zusammengetragen und würde sich über Beiträge seiner Gäste freuen. Bitte schreiben Sie an d-a-ch[at]hausderdeutschensprache.eu Die Zweijährige nennt ihre Eltern nicht Friedbert und Daniela, sondern lieber Pa-pa und Ma-ma. Macht das schlichte Spielchen mit dem Gleichklang der Kleinen Spaß? Hilft es ihr beim Einstieg ins Sprechen, beim Zusammensetzen von Lauten zu Wörtern? Prägt sich die Lautwiederholung leichter ein? Pipi, Wauwau, Popo. Warum bleiben gereimte Verse besser im Gedächtnis als in Zeilen gebrochene Prosa? Wieso sind Redensarten mit Wörtern gleichen Anfangsbuchstabens - Nacht und Nebel - so einprägsam? Warum kann die Werbung erfolgreich mit der Mehrdeutigkeit deutscher Wörter scherzen? Wir entdecken: "Rentner“ kann man auch von rechts nach links lesen, und suchen sofort nach weiteren Beispielen. - Warum? Was amüsiert uns an dem englisch-deutschen Sprachverschnitt der Straßenreinigung: "We kehr for you“?
Haben die Sprachwissenschaftler oder die Neurologen Antworten? Sicher ist jedenfalls: Wir können auf mancherlei Weise mit den Buchstaben, Silben, Wörtern und Sätzen spielen und tun das gern.
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| | | Original und... | | Fälschung (Fritz St., Dillingen) |
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