Sie mögen Ihre Sprache und respektieren die der anderen? Dann sind Sie ein willkommener Gast im "virtuellen“
Haus der deutschen Sprache.
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Es ist denen gewidmet, die - Freude an ihrer Sprache haben, - sprachliche Anregungen machen oder finden möchten, - praktischen Rat suchen oder geben können, - mehr über ihre Sprache und andere Sprachen wissen wollen.
Das HDS, eine Einrichtung der "Stiftung Deutsche Sprache“, ist keine Akademie und auch nicht der Sitz einer selbsternannten Autorität in Sprachfragen, sondern es soll ein Bürgerforum sein:
Sagen Sie bitte Ihre Meinung und bedenken Sie die der anderen!
Über die Entdeckung eines jungen Lyriker-Talents besonderer Art macht uns soeben der folgende Text aufmerksam. Wir empfehlen ihn unseren Besuchern:
Abhören, anhören, erhören, hinhören, mithören, nachhören, überhören, verhören, weghören, zuhören – immer sind die Ohren am Werk. Nur bei “aufhören“ nicht und bei “gehören“. Oder doch?
Ein Blick in den “Kluge “, also in das wortgeschichtliche, das “Etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache“ hilft weiter:
aufhören Standardwortschatz [seit] 13. Jhdt., mittelhochdeusch ûfhoeren; […] Wenn jemand auf etwas sein Augenmerk [bzw. “Ohrenmerk“] richtet, dann läßt er zugleich von seiner Tätigkeit ab. Das Ablassen ist deshalb ein anderer Aspekt des Aufmerkens.
gehören Standardwortschatz [seit] 8. Jhdt. Die heutige Bedeutung entwickelt sich aus “auf jemand hören“ = “zu ihm gehören“, geht also ursprünglich von Personen aus und ist dann auf Sachen verallgemeinert worden.
Vielleicht möchten Sie Vorschläge zur Ausstattung des HDS machen? Schreiben Sie bitte an:
d-a-ch[at]hausderdeutschensprache.eu oder an:
Haus der deutschen Sprache, Postfach 206049, 13537 Berlin
und beachten Sie bitte: An diesem Haus wird beständig weiter gebaut. Wir hoffen auf Ihre Mitarbeit. Schauen Sie also immer wieder mal bei uns herein!
Empfehlung: Seit Dezember 2009 steht denen ein neuartiges Hilfsmittel zur Verfügung, die nach dem jahrelangen, verwirrenden Hin und Her der sogenannten Reform ihre frühere Sicherheit in der Rechtschreibung zurückgewinnen möchten - oder müssen, weil sie sich keine Fehler erlauben können. Mehrfach hat Dr. Evelyn Schärer bei der Arbeit an diesem Werk (vgl. www.rechtschreibung-handbuch.de) den Rat des HDS erbeten, erhalten und beherzigt. Das Buch ist übersichtlich, klar und voller Beispiele aus dem und für den praktischen Alltag des Schreibens. Es ist auch ohne Vorkenntnisse in der Grammatik leicht zu gebrauchen. Wer aber möchte, kann sich deren vielleicht längst vergessene Grundbegriffe im Anhang rasch wieder ins Gedächtnis rufen.